Der Einsatz von 3D im Textildesign reduziert Aufwände und Zeiten in der Produktentwicklung und eröffnet ganz neue Möglichkeiten in der Vermarktung

Modehersteller beschäftigen sich immer mehr mit der Digitalisierung der Produktentwicklungs-Prozesse. Bereits zum Skizzieren und Entwickeln der Mode verwenden Designer 3D-Tools und ermöglichen so einen schnelleren und besseren Eindruck über die Produkte. Passformen können an digitalen Models vorab getestet, die Kleidung genauer an die Zielgruppenwünsche angepasst und eine intensivere Vorstellung des Endproduktes vermittelt werden.

Besonders im Fast Fashion-Bereich sind die Hauptzielsetzungen der Digitalisierung, Zeit und Kosten durch die Einsparung von Mustern und Prototypen sowie deren Logistik zu reduzieren und damit eine massive Verkürzung der Time-to-Market zu erreichen. Natürlich schafft das auch eine Verbesserung der Nachhaltigkeit für den Fashion-Brand.

3D-Modelle helfen aber auch in den nachgelagerten Marketingprozessen, können z. B. Foto- und Videoproduktionen einsparen oder auch automatisiert generierten Content liefern – und das sehr bald in Echtzeit und sogar individualisiert.

Lösung

So hat Meyle+Müller vor kurzem für einen etablierten deutschen Mode-Brand die Umsetzung von Social Media Animationen realisiert. Hierfür wurden im ersten Schritt Kreativ-Konzepte und Moodboards entwickelt und mit dem Kunden abgestimmt. Für die Umsetzung konnten die nativen 3D-Daten des vorgelagerten Systems genutzt und passgenau auf den Körper simuliert und für die Animation aufbereitet werden.

Solche Animationen sind nur eine von vielen Möglichkeiten. Es können zudem Bilder unterschiedlichster Ausprägung, wie z.B. Model-Bilder, Location-Bilder und Freisteller produziert werden. Zudem sind auch Möglichkeiten wie AR-/VR-Anwendungen möglich. All diese Contentformen basieren auf ein und derselbendigitalen Datenbasis.

Vorteile von 3D Daten im Fashion Bereich

  • Massive Zeit- und Kosteneinsparung durch den Wegfall von manuellen Zeichnungen sowie physischen Mustern
  • Direkte Verwendbarkeit im Marketing und damit Verkürzung der Time-to-Market
  • Vereinfachte, direkte und schnellere Kommunikation in Produktentwicklung
  • Schnelle, automatisierte und individualisierbare Content-Generierung für sämtliche Marketingkanäle („vom Produktbild bis zur virtuellen Anprobe“)
  • Beitrag zur Nachhaltigkeit durch Einsparung von Transportwegen (Wegfall physischer Muster)

 

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Ein weiterer Vorteil der 3D-Daten-Generierung im Fashion Bereich sind die vereinfachten, schnelleren und besseren Kommunikationswege zwischen den Brands und deren Produktions-Partnern. 3D Modelle werden online bereitgestellt, wodurch das Versenden von Zeichnungen und Mustern wegfällt. In modernen Produktionsstätten können die 3D-Daten direkt in die Textilmaschinen eingespeist werden. Damit wird der gesamte Herstellungsprozess von der Entwicklung bis zur Produktion schneller, sicherer und effizienter umgesetzt.

Salome Klein

Salome Klein

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