Herausforderung

Der Bereich Bosch Automotive Aftermarket gehört zum Unternehmensbereich Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH und hat in 2018 einen Umsatz von knapp 48 Milliarden Euro erreicht. Im Fokus stehen die Logistik und der Verkauf von Kfz-Ersatzteilen, Werkstattausrüstung, Services sowie Bosch-Produkten für die Nachrüstung – das Produktsortiment umfasst über eine halbe Million an Produkten, die vielfach mittlerweile auch über Plattformen wie Amazon den Kunden angeboten werden.

Um über alle Verkaufsplattformen mit durchgängigem, vollständigen Bildcontent präsent zu sein verfolgt BOSCH die Ausstattung sämtlicher Produkte mit dem entsprechenden Bildcontent.

Kunde

Robert Bosch GmbH

Kunde von

Meyle+Müller seit 2015

Kundenbedürfnisse
  • Möglichst effiziente Erstellung von Bildcontent für tausende Artikel
  • Einsparung von Logistikaufwänden
  • Keine Verschrottung von Artikelmustern notwendig
  • Standardisierte Bildsprache über das gesamte Produktsortiment

Lösung

Für unterschiedliche Produktgruppen wurden zwischen BOSCH und M+M verschiedene Projekte im Bereich der automatisierten Produktvisualisierung gestartet. Auf Basis von bereitgestellten CAD-Daten und intelligenten Prozesslogiken werden somit beispielweise von Scheibenwischer- oder Zündkerzen-Sortimenten automatisiert und in tausendfacher Menge Produktabbildungen erzeugt.

Die Vorbereitung ist hier entscheidend – neben den notwendigen Materialien wird bei M+M eine Logik zugrunde gelegt, die von BOSCH gelieferte CAD-Daten standardisiert behandelt und den jeweiligen Oberflächen die entsprechenden Materialien zuweist. In einem automatisierten Renderingprozess mit einer standardisierten Beleuchtung, die optimal auf die Produkte abgestimmt ist, wird nun Bild für Bild per Computer fotorealistisch generiert.

Doch es gibt auch Produktgruppen, bei denen keine CAD-Daten verfügbar sind oder sich auch keine standardisierbaren Regelwerke anwenden lassen – hier nutzt BOSCH die Foto-Services von M+M und lässt solche Produkte wie z.B. Bremsscheiben, Generatoren, Bremsbeläge, etc. auch klassisch per Fotografie umsetzen – doch auch hier hat natürlich längst über die computergesteuerte Drehteller-Fotografie eine Automatisierung im ansonsten manuellen Fotostudio-Betrieb Einzug gehalten.