22.07.2010 Kategorie: Presseartikel

Schlott will Softsproof statt Papierausdruck
Print&Produktion


Die Schlott-Gruppe arbeitet in Kooperation mit Meyle+Müller intensiv an der Einführung und Weiterentwicklung eines hochprofessionellen Digital-Softproofsystems.
Die farbverbindliche Simulation von Druckergebnissen am Bildschirm soll zukünftig das bisher angewendete und gängige Verfahren via Ausdrucken von Proofs auf Papier, also physischer Druckvorlagen, bei der Tiefdruck- und Rollenoffset-Gruppe ersetzen. Die Abarbeitung eines Auftrags erfolgt damit vom Fotoshooting bis hin zum Abstimm- und Freigabeprozess an der Druckmaschine durchgängig digital. Durch den Einsatz von zertifizierter Hard- und Software unter definierten Umgebungsbedingungen sei eine exakte farbverbindliche Visualisierung der Druckdaten sichergestellt. Der standardisierte Prozess ermögliche unabhängig vom Standort allen Beteiligten einer Printproduktion eine identische Darstellung des Druckbilds am Monitor sowie eine nahezu 100%ige Wiederholbarkeit. Im Rahmen der elektronischen Darstellung können die unterschiedlichsten Oberflächeneigenschaften von Druckpapieren simuliert und entsprechend naturgetreu dargestellt werden. Sowohl für den Kunden, den Vorstufendienstleister als auch die Druckerei entstünden durch die durchgängig digitale Prozesskette ohne Medienbrüche erhebliche Vorteile. Diese digitale Arbeitsweise werde die derzeitigen Prozesse nachhaltig verändern und erhebliche Vorteile im Fertigungsprozess mit sich bringen. In einem Pilotprojekt mit einem namhaften großen Kunden der Schlott-Gruppe soll das Verfahren in Zusammenarbeit mit Meyle+Müller eingeführt und ausgiebig getestet werden.